Projekt Kaltensteinhalle

Kaltensteinhalle Vaihingen

Kategorie: Bildungsbau

Ort: D-71665 Vaihingen an der Enz, Alter Postweg

Größe: 3.400 m² Fläche, Besucheranzahl max. 1260, Tribünensitzplätze 560

Leistungsphasen: LPH 5 als Angestellter von Dietrich | Untertrifaller

Nutzung: Sportstätte

Bauherr: Stadt Vaihingen an der Enz

Fertigstellung: 2021

Städtebaulicher Realisierungswettbewerb 2017 / 1. Preis unter Dietrich | Untertrifaller

In Vaihingen an der Enz wurde von Dietrich Untertrifaller unter Mitarbeit von Ferdinand Zeune als angestelltem Architekt der Neubau einer Dreifach-Sporthalle geplant. Der Baukörper wurde als dreigeschossiger kompakter, funktionaler und wirtschaftlicher Hallenbau konzipiert, der sich geschickt in die Topographie einbindet. Die Sporthalle besteht aus einer zweigeschossiger Halle, einem dreigeschossigen Funktionstrakt und einem eingeschossigen Multifunktionsraum mit Foyer.

Organisation:

Die Sporthalle liegt am alten Postweg und erweitert das Ensemble von Friedrich-Abel-Gymnasium und 1-2-3 Halle. Zur südlichen Straße hin zeigt sich ein eleganter flacher Baukörper, der über eine Glasfassade Einblicke in die tieferliegende Halle zulässt. Ein 3,6m auskragendes Vordach spendet Schatten und Schutz vor der Witterung. Hier befindet sich der Hauptzugang, welcher über Galerien die verschiedenen Teilbereiche der Dreifach-Sporthalle unterteilt und erschließt. Die Galerien bieten spannende Blickbezüge zwischen den verschiedenen Bereichen. Im südlichen Bereich befindet sich die tieferliegende Halle, welche geschickt in das Gelände eingegraben wurde und über eine ausziehbare Tribüne mit der erdgeschossigen Galerie verbunden werden kann. Im Westen sind das Foyer und der Multifunktionsraum untergebracht.

Nach Norden hin fällt das Gelände stark ab. Hier wurde die Topographie genutzt, um den dreigeschossigen Funktionsbereich mit Treppen, Umkleiden, Geräte- und Technikräume unterzubringen. Hier befindet sich am Parkplatz der Sportlerzugang mit Zugang zur Halle. Zwei Treppen bilden die vertikale Erschließung des Bereiches.

Gebäudehülle:

Die erdgeschossigen Außenwände in sichtbarer Holzbauweise wurden außenseitig mit einer Schicht aus gelochtem Mäanderblech bedeckt, welche im Spiel mit den Öffnungen spannende Bezüge zwischen Innen und Außen zulässt. Nur die erdberührten Untergeschosse wurden in Stahlbeton erstellt. Großzügige Glasfassaden belichten und belüften das Innere der Halle und stellen Blickbeziehungen zwischen Innen und Außen her.

Über das Hallendach spannen 30,5m lange Brettschichtholzträger, mit leichtem Satteldach-Gefälle. Zwischen den Trägern befinden sich 36 Oberlichter, welche durch die eng liegende Anordnung eine Blendung der Spieler verhindern. Die andern Bereiche wurden aufgrund der geringeren Spannweite in wirtschaftlicher Holzelement-Bauweise erstellt.

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